Gesellschaft - Landratskandidatur Hochsauerlandkreis

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Unsere Gesellschaft wird zunehmend älter.

In den nächsten 15 Jahren wird die Zahl der über 65jährigen in NRW von derzeit knapp 3,8 Mio. auf gut 4,8 Mio. Menschen ansteigen.
Der zunehmenden Zahl älterer Menschen stehen immer weniger junge Menschen gegenüber.
Diese Entwicklung trifft, durch den Wegzug junger Menschen, den ländlichen Raum noch stärker als die großen Städte.
Zusätzlich hat die Alterung der Gesellschaft einen noch stärkeren Anstieg der Zahl der pflegebedürftigen Personen mit Unterstützungsbedarf zur Folge.
Alte, herkömmliche soziale Strukturen, wie das Zusammenleben in großen Familien, werden immer seltener. Oft ist Söhnen und Töchtern die Unterstützung bei der Pflege ihrer Eltern allein schon wegen der räumlichen Entfernung der Wohnungen nicht möglich.

Hier ist ein großes Handlungsfeld für die Politik entstanden.

Es müssen vielfältige Wege beschritten werden, um älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in gewohnter Umgebung zu ermöglichen.  Hierzu gehört die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum. Auch die Gesundheitsversorgung muss in Zusammenarbeit mit den ärztlichen Berufsverbänden wesentlich verbessert werden.
Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich muss dafür gesorgt werden, dass die für die Pflege bereitgestellten Mittel bei den zu Pflegenden und den Pflegekräften ankommen - und nicht in Verwaltungen oder profitorientierten Gesellschaften verschwinden. Durch eine angemessenere Bezahlung der Pflegekräfte können diese Berufe an Attraktivität zunehmen, so dass zukünftig wieder mehr junge Menschen diesen Berufsweg einschlagen.
Ehrenamtlich organisierte Hilfsgemeinschaften, die sich den Verbleib der pflegebedürftigen Menschen in Ihrer gewohnten Umgebung zur Aufgabe machen, müssen gefördert werden.

 
 
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